Leider geht es nicht allen Tieren so gut wie denen, die als Gast oder Besucher zum Hundehotel kommen. Da uns auch deren Leid nicht gleichgültig ist, möchten wir an dieser Stelle immer wieder auf ausgewählte Tierschutzthemen hinweisen.
Mein Hundehotel unterstützt die "Bonfire and Peta CRY4HELP cooperation":
Tolle
Aktion der Ingolstädter Hardrock-Band! Mit dem eingenommenen Geld wird
die Tierschutzorganisation PETA unterstützt, um Straßenhunden in
Osteuropa zu helfen: Die Hunde werden eingefangen, gechipt, kastriert
und in speziellen Hundeauffangstationen wieder aufgepäppelt. Danach
werden sie im vertrauten Revier wieder frei gelassen.
Mein
Hundehotel beteiligt sich an der Aktion und freut sich, mit dem
Maskottchen "Fridolin" nun auf der Startseite von www.bonfire.de erscheinen zu dürfen!
Zuhause gesucht:
Junger Schäfer-Mix-Rüde sucht neuen Wirkungskreis!
Der liebenswerte Schäferhund-Labrador-Mix-Rüde Pumba muss leider durch die Trennung seiner Besitzer abgegeben werden. Er wurde im Oktober 2010 geboren, ist bereits kastriert und hat eine Schulterhöhe von etwa 60 cm. Pumba ist freundlich gegenüber Menschen und anderen Hunden, altersgemäß noch sehr verspielt und fröhlichen Gemüts.
Er ist in einem Haushalt mit vier Kindern aufgewachsen und kommt gut mit diesen zurecht. Nach Aussage der Besitzerin hat er einen ausgeprägten Beschützer-Instinkt, so dass wir nun Menschen suchen, die nicht nur mit einem Hund dieser Größe zurechtkommen, sondern auch mit den schäferhund-typischen Eigenschaften umgehen können. Pumba hat einen guten Grundgehorsam, die neuen Besitzer sollten aber nach Möglichkeit auch weiterhin eine gute Hundeschule besuchen.
Pumba wird vermittelt über IN-Tierschutz e.V. Unter info@in-tierschutz.de oder telefonisch 0152/2529 7835 erhalten Sie weitere Informationen und können Pumba kennenlernen.
Januar 2012
Sonnenschein Samy sucht ein neues Zuhause!

Wir suchen für den Magyar Vizsla-Rüde Samy, geboren im Januar 2006, ein neues Zuhause.
Er hat eine Schulterhöhe von 60 cm, wiegt etwa 30 kg und ist nicht kastriert. Da er sehr fröhlich und lebhaft ist, suchen wir passende Zweibeiner, die Freude an der Beschäftigung und Bewegung mit ihm haben.
Samy hat einen sehr guten Grundgehorsam. Trotz seiner Größe zeigt er sich gegenüber Artgenossen oft unsicher, er ist inzwischen auch mehrfach gebissen worden. Daher nähert er sich anderen Hunden oft auch nur sehr zögerlich und reagiert manchmal auch mit Schnappen. Katzen sollten nicht in seinem Haushalt wohnen.
Samy ist Kinder gewohnt, hält aber von sich aus gern Abstand. Ihm ist wichtig, dass er Platz zum Ausweichen hat. Leider gab es in seiner bisherigen Familie zwei Situationen mit einem Erwachsenen, in der er aus der räumlichen Einengung heraus zugeschnappt hat, wenngleich wir aufgrund anderweitiger Erfahrungen davon ausgehen, dass es speziell mit dieser Person und ihrem Fehlverhalten zu tun hat.
Wir suchen für Samy hundeerfahrene Menschen, die ihm Sicherheit vermitteln und ihn in Situationen, in denen er unsicher ist, anleiten.
Sie erreichen uns unter info@in-tierschutz.de oder telefonisch unter 0152/2529 7835,
um Samy kennen zu lernen und weitere Informationen zu erhalten.
IN-Tierschutz e.V.
Dezember 2011
Wir möchten Ihnen noch einen traurigen Fall ans Herz legen:
Die Tierschützerin Susanne Schneider ist durch eine Rettungsaktion, bei der sie neun Hunde aus einem Abbruchhaus gerettet hat, selbst in eine finanziell existenzgefährdende Notsituation geraten. Wir hoffen, dass die Gemeinschaft der Tierfreunde sich an diesem Spendenaufruf beteiligt, so dass zumindest die finanziellen Sorgen ein Ende finden.
Für Ihre Unterstützung im Voraus herzlichen Dank!
Über die Spendenaktion hinaus möchten wir gern mit einem Flohmarkt-Verkauf dazu beitragen, weitere finanzielle Mittel zu mobilisieren.
• Wer würde bei einem Flohmarkt-Verkauf aktiv mitmachen?
• Wer hat gut erhaltene Ware, die auf dem Flohmarkt verkauft werden könnte? Ich werde die Waren sammeln und kann sie gegebenenfalls auch abholen.
Zum Fall hier einige Informationen von Susanne Schneider selbst:

Not vor Ort - Die Wemding-Hunde
Liebe Freunde und Tierfreunde,
vor 3 ½ Jahren entschied ich mich für eine Tierschutzaktion in einer Gemeinde. In Absprache mit dem Ordnungsamt und nach Schlichtungsgesprächen mit den Eigentümern konnte ich die „9 Wemding-Hunde“ aus zwei Räumen eines Abrisshauses ohne Dach mitnehmen. Ich verließ mich auf ein Wort und hatte keine Unterschrift.
Nun blicke ich auf zwei verschiedene Urteile zurück und musste zu Kenntnis nehmen, dass das Bundesverfassungsgericht sich für solche Bagatellsachen nicht bemüht. 35.000 € sind nun mehr an Kosten für Tierärzte, Tierheim und Hundepension (Anm. von M. Klemz: Es handelt sich NICHT um "Mein Hundehotel") entstanden, für die die Gemeinde nun nicht aufkommen will. Nun fordert die Hundepension die entstandenen Kosten von ca. 30.000 € von mir persönlich.
Viele Menschen haben ihre Betroffenheit bekundet, dass ich in diese Situation geraten bin und nun vor einer privaten Existenz-Katastrophe stehe. Auch wollen mich viele mich unterstützen und dafür bedanke ich mich recht herzlich. Bei einer Anwaltskanzlei wurde ein Spendenkonto eingerichtet, von dem aus die Gelder ordnungsgemäß verteilt werden. Gerne erhalten sie auch weitere Informationen.
Wemding-hunde@alice.de oder www.facebook.com/HundeschuetzerininNot
Auch wenn ich juristisch verloren habe und sehr enttäuscht bin, ist mir eins ganz bewusst: Moralisch habe ich sicher gewonnen und ich werde weiterhin nicht wegschauen, wenn Not vor Ort ist.
Vielen Dank für die Anteilnahme und Unterstützung.
Eure Susanne Schneider
TASSO-Newsletter vom 09.08.2011
Allergien beim Tier - das sollten Sie wissen
In den Industrieländern sind Allergien schon seit Jahrzehnten auf dem Vormarsch. Man geht zurzeit in der Humanmedizin davon aus, dass alle 10 Jahre Allergien beim Menschen um 50-100% zunehmen. Eine ähnliche Entwicklung ist leider auch in der Tiermedizin, speziell bei Hunden, zu beobachten. Doch was sind Allergien überhaupt? Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers auf bestimmte Stoffe (Allergene). Allergien können in drei Gruppen eingeteilt werden: 1. die Umweltallergie auf Auslöser wie Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Gräser oder Pollen; 2. die Flohspeichelallergie; 3. die Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit.
Das Hauptsymptom einer Allergie ist Juckreiz. Zusätzlich treten meistens Hautveränderungen auf. Die Veränderungen der Haut werden oft durch zusätzlich vorliegende Infektionen mit Bakterien oder Hefepilzen verschlimmert und kompliziert. Auch Atemwegssymptome wie Augen- oder Nasenausfluss, Niesen oder Husten können auftreten. Bei Futtermittelallergien liegen oft auch Symptome des Magen-Darm-Traktes wie wiederkehrende Durchfälle vor. Allergien können oft nur im Ausschlussverfahren anderer Erkrankungen diagnostiziert werden.
Zur Behandlung stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Idealerweise würde man das auslösende Allergen einfach meiden bzw. bei der Fütterung weglassen. Bei Hausstaubmilbenallergie ist dies beispielsweise aber nicht machbar. In solchen Situationen kann man mit Medikamenten, die das Immunsystem beeinflussen wie z. B. Kortison (Vorteil: billig, oft sehr gut wirksam; Nachteil: schlimme Nebenwirkungen wie z. B. Lebererkrankungen möglich; gerade bei Futtermittelallergien oft schlecht wirksam) oder auch Zyklosporin (Vorteil: weniger Nebenwirkungen als Kortison; Nachteil: deutlich teurer als Kortison) arbeiten. Was für den jeweiligen Patienten in Frage kommt, ergibt sich aus dem Gespräch mit dem Tierarzt.
Als weitere Behandlungsoption bei Allergien gibt es die sogenannte allergenspezifische Immuntherapie (ASIT). Hierbei wird mit der Injektion von steigenden Allergenkonzentrationen versucht, das Immunsystem des betroffenen Tieres unempfindlich gegenüber den Allergenen zu machen. Die ASIT ist immer eine lebenslange Therapie. Der Erfolg stellt sich oft erst nach 12-14 Monaten ein. Bei fast drei Viertel aller Patienten ist diese Therapieform erfolgreich. Erfolg heißt hier, dass mindestens eine Verbesserung der klinischen Symptome erreicht wird. Grundsätzlich kann man Allergien nicht heilen. Wichtig ist daher das Ziel, die Allergie gut zu managen und das Tier möglichst beschwerdefrei zu bekommen.
Weitere Informationen über medizinische Themen rund ums Tier finden Sie in unserem Wissensportal unter www.tasso.net/Service/Wissensportal/Medizin.
TASSO-Newsletter vom 06.05.2011
Vorsicht bei Reisen nach Dänemark:
Regeln für die Einreise mit dem Hund
Am 1. Juli 2010 wurde die Liste der verbotenen Hunde in Dänemark erweitert. Die neuen Regeln gelten auch für Touristen, die ihre Tiere nach Dänemark einführen. Haltung, Zucht und Einfuhr von folgenden 13 Hunderassen sind in Dänemark verboten, wenn sie nach dem 17. März 2010 angeschafft wurden:
1) Pitbull Terrier
2) Tosa Inu
3) Amerikanischer Staffordshire Terrier
4) Fila Brasileiro
5) Dogo Argentino
6) Amerikanische Bulldogge
7) Boerboel
8) Kangal
9) Zentralasiatischer Ovtcharka
10) Kaukasischer Ovtcharka
11) Südrussischer Ovtcharka
12) Tornjak
13) Sarplaninac
Hintergrund des Verbots ist, dass die oben genannten Hunderassen als gefährlich eingestuft werden. Das Verbot gilt auch für Kreuzungen der betreffenden Hunderassen. Es obliegt dem Halter des Hundes, die Rasse oder den Typ zu dokumentieren, ebenso den Zeitpunkt der Anschaffung.
Es gilt folgende Übergangsregelung für Personen, die Hunde der betreffenden Rassen vor dem 17. März 2010 angeschafft haben: Die Hunde können weiterhin nach Dänemark mitgebracht werden, aber sie müssen auf Straßen, Wegen, Fußwegen und Plätzen an einer maximal 2 m langen Leine geführt werden. Der Hund muss auch einen sicher verschlossenen Maulkorb tragen. Diese Übergangsordnung gilt jedoch nicht für Pitbull Terrier und Tosa Inu, da diese bereits vor Inkrafttreten der neuen Regeln verboten waren.
Alle anderen Hunde sind in Dänemark erlaubt.
Weiterhin sind alle Hundebesitzer seit dem 1. Juli 2010 verpflichtet, für eine Kennzeichnung und Registrierung des Hundes zu sorgen, bevor dieser 8 Wochen alt ist.
Sollte ein Hund (egal welcher Rasse) eine Person angreifen, andere erhebliche Schäden verursachen oder, falls es andere Gründe zu vermuten gibt, dass der Hund für die Umgebung gefährlich ist, kann die Polizei Leinenpflicht, Maulkorb oder beides anordnen sowie über eine Einschläferung des Tieres entscheiden.
Für alle Hunde gelten in Dänemark folgende Bestimmungen: An den Stränden besteht vom 1. April bis 30. September die Pflicht, den Hund an der Leine zu führen. In Wäldern besteht ganzjährig die Pflicht, den Hund an der Leine zu führen. (Quelle: Dänisches Außenministerium)
Anmerkung: Ähnliche Regelungen gibt es auch für andere beliebte Urlaubsländer. Bitte informieren Sie sich daher immer sorgfältig vor Beginn der Reise über Einreisebedingungen und auch gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen für Ihr Tier!
TASSO-Newsletter vom18.03.2011
Das tut Hunden und Katzen gar nicht gut -
TASSO e.V. gibt Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter
Hattersheim, 04.03.2011 (profact) – Ob etwas für den tierischen Organismus schädlich ist, hängt – wie beim Menschen - vielfach von der Menge ab. So gelten Zwiebeln und Knoblauch durch die enthaltenen Schwefelverbindungen zwar als antibakteriell, doch N-Propyldisulfid und Allylpropylsulfid sind für Hunde giftig. „Schon eine mittelgroße Zwiebel oder eine Knoblauchknolle können eine Zerstörung der roten Blutkörperchen in Gang setzen und einen kleinen Hund ernsthaft schädigen, bis hin zum Nierenversagen“, warnt Dr. med. vet. Anette Fach, Tierärztin im hessischen Oberursel. Ähnlich sieht es bei den so harmlos erscheinenden Weintrauben und Rosinen aus. Das US-amerikanische „Animal Poisons Control Center“ (ASPCA) und das britische Institut „Veterinary Poisons Information“ haben herausgefunden, dass bei einem 20 Kilo schweren Hund rund 232 Gramm Trauben zu Vergiftungserscheinungen führen. Nach Angaben der britischen Wissenschaftler könnte der Verzehr von etwa 14 Gramm Rosinen pro Kilo Körpergewicht einen Hund töten. Das wäre bei einem 20 Kilo schweren Hund etwas mehr als ein halbes Pfund.
Nicht weniger gefährlich für die Vierbeiner ist das Theobromin in Schokolade, hier sind sogar schon Todesfälle bekannt geworden. „Die giftige Dosis liegt bei kleinen Hunden wie Yorkshire-Terriern bereits bei einer Tafel Zartbitterschokolade“, erklärt Dr. Fach. Unbedingt zu verhindern sei der Verzehr von rohem Schweinefleisch. Das könne den Aujeszky-Virus enthalten, eine Infektion ende fast immer tödlich.
Katzen sind im Vergleich zu Hunden bekanntlich deutlich wählerischer, was ihr Fressen angeht. Schon der Hauch eines für sie unangenehmen Geruchs kann sie vom Fressnapf vertreiben. Dennoch gelten für sie die gleichen Gefahrenquellen wie für Hunde. Zwiebeln und Knoblauch sind auch für Katzen gefährlich, ebenso Schokolade, Weintrauben, Rosinen und rohes Schweinefleisch. Aufgrund ihres in der Regel geringeren Körpergewichts sind Katzen gegenüber Hunden deutlich gefährdeter bei der Verwendung ätherischer Öle. Das oft gepriesene Teebaumöl beispielsweise ist für Katzen das reinste Gift. Denn im Gegensatz zu Hunden lecken Katzen regelmäßig ihr Fell. Wurde Teebaumöl zum Beispiel zur Bekämpfung von Parasiten aufgetragen, gelangt es so in den Verdauungstrakt der Katze und kann dort zum Tode führen. Gefährlich sind auch Insektizide, die beispielsweise unverschlossen im Keller oder in der Garage aufbewahrt werden. Neugierige Katzen könnten bei ihren Streifzügen daran lecken und sich vergiften. Aber selbst im Haus lauern Gefahren, zum Beispiel Desinfektionsmittel in Bad und Toilette. Verantwortungsvolle Tierhalter sollten aber nicht nur verhindern, dass ihr Tier mit giftigen Stoffen in Berührung kommt, sondern auch ein wachsames Auge auf ihren Liebling haben: Viele Vergiftungen zeigen sich an Symptomen wie Durchfall, Erbrechen, Müdigkeit oder Lethargie. Dann heißt es, sofort zum Tierarzt und die Möglichkeit einer Vergiftung abklären lassen!
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Vorsicht Hundebesitzer: Giftköder in Ingolstadt und Umgebung
Gegen kriminelle Hundehasser sind wir Hundebesitzer weitgehend machtlos, sei es, dass präparierte Köder auf Spazierwegen ausgelegt werden oder (wie in dieser Woche geschehen) in einen Garten in Ingolstadt-Unsernherrn geworfen werden. Dass beispielsweise auch kleine Kinder die Wurststückchen essen könnten, scheinen diese gewissenlosen Menschen in Kauf zu nehmen.
Was wir tun können, ist, bei entsprechenden Warnungen noch wachsamer zu sein und andere Hundebesitzer auf die Gefahren für unsere Vierbeiner aufmerksam zu machen. Im besten Fall kann so unnötiges Leid vermieden werden.
TASSO-Newsletter vom 07.01.2011:
"Das hat er noch nie gemacht"
Ein Leben ohne Hundehaftpflicht
Die Folgen aus der Einstellung "Ich brauche keine Hundehaftpflichtversicherung" erlebt die TASSO-Anwältin Ann-Kathrin Fries leider nur zu häufig in ihrer Kanzlei. Eine ihrer Mandantinnen ist Halterin eines kleinen Mischlingsrüden. Da er bisher nie etwas angestellt oder Ärger mit Artgenossen hatte, hat die Mandantin auf eine Versicherung für ihn verzichtet. Vor kurzem hat der Hund jedoch die Nachbarin heftigst in die Hand gebissen. Zwei Finger wurden so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass die Dame operiert und eine Woche stationär behandelt werden musste. Insgesamt war sie vier Wochen krankgeschrieben. Im Raume standen nun verschiedene Forderungen. Die Nachbarin hat Schmerzensgeld und Schadenersatz wie zum Beispiel Fahrtkosten ins Krankenhaus und zur Reha, Eigenanteil an der Physiotherapie, Notfallgebühr, Anwaltskosten usw. eingeklagt. Der Arbeitgeber der Nachbarin hat angemeldet, dass er die geleistete Lohnfortzahlung erstattet haben möchte und die Krankenkasse fordert die gesamten Behandlungskosten zurück. Mehrere tausend Euro Forderung stehen jetzt im Raum, die zu einem Großteil aus der privaten Tasche der Mandantin bezahlen werden müssen. Mit einer Haftpflichtversicherung wäre ihr das erspart geblieben.
Die beliebte Schuldfrage hat damit nichts zu tun. Wenn es sich nicht um ein Nutztier handelt, haftet der Haustierhalter also selbst dann, wenn ihn gar keine Schuld trifft! Dennoch muss die Schuldfrage geklärt werden, nämlich die Mitschuld des Verletzten. In der Praxis kommen die Gerichte in den seltensten Fällen zu einer Entscheidung "ganz oder gar nicht". In der Regel wird die Schuld des Verletzten bewertet und die Haftungsquote dementsprechend angepasst.
TASSO-Tipp:
Alle Hundehalter sollten eine entsprechende Haft¬pflichtversicherung abschließen, die Schäden, die ihre Tiere verursachen, übernimmt. Achten Sie dabei auf einen möglichst umfassenden Schutz und eine hohe Deckungssumme von z. B. 10 Millionen Euro, um im Falle eines Falles nicht am falschen Ende gespart zu haben.
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